
Der gelb leuchtende Löwenzahn ziert im Frühling viele Wiesen und ist auch als Pusteblume eine Freude für klein (und groß ; ).
Von manchen wird er eher als Unkraut gesehen, doch eigentlich ist Löwenzahn ein tolles Heilkraut.
Was ihn so besonders macht und wie du Löwenzahnblütenhonig selbst herstellst, erfährst du in diesem Blog.
Der Löwenzahn hat eine besondere Aufgabe: Im Frühjahr fördert der blühende Löwenzahn neben anderen Frühlingsblüten die Entwicklung von Bienenvölkern und ermöglicht eine Frühtracht, der erste Honig im Jahr. Die fleißigen Bienchen fliegen für einen Liter Honig mehrere hunderttausend mal Blüten an mit einer Gesamtstrecke mehrmals um die ganze Welt.
Sie schenken uns echten Honig, wer jedoch auf vegane Ernährung achtet, kann sich aus Löwenzahnblüten einen veganen Honig selbst machen.
Der Löwenzahn enthält wichtige Bitterstoffe, neben Vitaminen und Mineralien.
Entgiftung des Körpers über die Leber
Verbessert die Nierentätigkeit und bei Blasenproblemen
Gut für die Verdauung
Wirkt auch bei Rheuma, Diabetes und Hauterkrankungen
Lindert Schmerzen
Die frischen, jungen Blätter und die Blütenblätter als Salat genießen.
Das schmeckt lecker und wirkt entschlackend.
2 EL Blätter in Wasser aufkochen lassen. 10 Minuten ziehen lassen.
20 g Wurzeln mit Neutralalkohol über 10 Tage ziehen lassen, dann abseihen.
15 Tropfen mit Wasser strecken und trinken.
Die Wurzeln kleinschneiden und im heißen Wasser ziehen lassen. Ein Tuch darin tränken und die schmerzende Stelle damit umwickeln.
Ein natürliches Gesichtswasser kannst du mit den Löwenzahnblüten, eingelegt in Wasser, selbst machen.

150 – 200 g frische Blüten des Löwenzahns
1 Liter Wasser
1 kg braunen Zucker oder Agavendicksaft
eine Zitrone
1. Junge, frische Löwenzahnblüten tagsüber an sauberen Stellen pflücken und gut waschen.
2. Die Blüten in einen Topf mit Wasser zum Kochen bringen.
3. Danach abkühlen und 24 Stunden ziehen lassen.
4. Am nächsten Tag den Sud durch ein Baumwolltuch in einen Topf drücken.
5. Mit Zitronensaft und dem braunen Zucker oder Agavendicksaft lange festkochen.
(Probiere die Konsistenz, indem du eine Probe mit einem Löffel antrocknen lassen und ihn probierst. Wenn er noch zu flüssig ist, weiter festkochen.)
6. Den Löwenzahnblütensirup dann in abgekochte Gläser füllen und gut verschließen.
7. Und einfach genießen, zum Beispiel als Brotaufstrich.
Gut gegen Husten wird der Löwenzahnblütensirup, wenn du ihn mit Nelken und Zimtstangen ankochst.
Löwenzahn hat in seinen Stengeln einen weissen Saft, der unverträglich ist. Dieser Saft führt zu Bauchschmerzen und Übelkeit; in diesem Falle viel Wasser trinken!
Dennoch hat dieser weiße Saft auch seine Wirkung: Er soll gegen Warzen helfen.